Behandlungsformen in unserer Praxis

Wir behandeln u.a. Patienten mit folgenden Krankheiten: Schlaganfall, Parkinson, Multiple Sklerose, Demenz, Arthrose, Arthritis (Rheuma) sowie nach Unfällen bzw. Operationen an den oberen Extremitäten. Auch Patienten mit psychischen Erkrankungen (z.B. Depressionen) können auf unsere Erfahrungen in diesem Bereich vertrauen. Die Behandlung von Kindern mit Entwicklungsstörungen oder- verzögerungen und auch Verhaltensauffälligkeiten (z.B. ADS) ist ein weiterer Bestandteil unserer Arbeit. Meine Ausbildung zur Motopädagogin garantiert hier eine qualifizierte Arbeit nach den Grundsätzen der Psychomotorik.

Motorisch-funktionelle Behandlung

Eine motorisch-funktionelle Behandlung dient der gezielten Therapie krankheitsbedingter Störungen der motorischen Funktion mit und ohne Beteiligung des peripheren Nervensystem und der daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen.

Sie beinhaltet unter anderem:

  • Abbau pathologischer Haltungs-und Bewegungsmuster
  • Aufbau und Erhalt physiologischer Funktionen
  • Entwicklung oder Verbesserung der Grob-und Feinmotorik
  • Entwicklung oder Verbesserung der Koordination von Bewegungsabläufen und der funktionellen Ausdauer
  • Verbesserung von Gelenkfunktionen, einschließlich Gelenkschutz
  • Manuelle Therapie an der Hand
  • Manuelle Therapie am Schultergelenk
  • Manuelle Therapie am Ellenbogen
  • Vermeidung der Entstehung von Kontrakturen
  • Narbenabhärtung
  • Desensibilisierung bzw. Sensibilisierung einzelner Sinnesfunktionen
  • Schmerzlinderung
  • Erlernen von Ersatzfunktionen
  • Verbesserung der eigenständigen Lebensführung, auch unter Einbeziehung technischer Hilfen

Textquelle "Heilmittel-Richtlinien" in Neufassung, nach § 92 SGB V gültig seit 1.07.2004


Sensomotorisch-perzeptive Behandlung

Eine sensomotorisch/perzeptive Behandlung dient der gezielten Therapie krankheitsbedingter Störungen der sensomotorischen und perzeptiven Funktionen mit den daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen.

Sie umfasst insbesondere Maßnahmen zum/zur:

  • Desensibilisierung bzw. Sensibilisierung einzelner Sinnesfunktionen
  • Koordination, Umsetzung und Integration von Sinneswahrnehmungen
  • Verbesserung der Körperwahrnehmung
  • Hemmung und Abbau pathologischer Haltungs- und Bewegungsmuster und Bahnung normaler Bewegungen
  • Stabilisierung sensomotorischer und perzeptiver Funktionen mit Verbesserung der Gleichgewichtsfunktion
  • Kompensation eingeschränkter praktischer Möglichkeiten durch Verbesserung der kognitiven Funktionen, Erlernen von Ersatzfunktionen
  • Entwicklung und Verbesserung im situationsgerechten Verhalten und der zwischenmenschlichen Beziehung
  • Erlangen der Grundarbeitsfähigkeiten
  • Verbesserung der Mund- und Essmotorik
  • Verbesserung der eigenständigen Lebensführung, auch unter Einbeziehung technischer Hilfen


Psychisch-funktionelle Behandlung

Eine psychisch-funktionelle Behandlung dient der gezielten Therapie krankheitsbedingter Störungen der psychosozialen und sozioemotionalen Funktionen und den daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen.

Sie umfasst insbesondere Maßnahmen zum/zur:

  • Verbesserung und Stabilisierung der psychischen Grundleistungsfunktionen wie Antrieb, Motivation, Belastbarkeit, Ausdauer, Flexibilität und Selbständigkeit in der Tagesstrukturierung
  • Verbesserung der Realitätsbezogenheit, der Selbst- und Fremdwahrnehmung
  • Verbesserung des situationsgerechten Verhaltens, auch der sozioemotionalen Kompetenz und Interaktionsfähigkeit
  • Verbesserung der kognitiven Funktionen Verbesserung der psychischen Stabilisierung und des Selbstvertrauens
  • Verbesserung der eigenständigen Lebensführung und der Grundarbeitsfähigkeiten
  • Verbesserung eingeschränkter körperlicher Funktionen wie Grob- und Feinmotorik, Koordination und Körperwahrnehmung
  • Verbesserung der Körperwahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung


Hirnleistungstraining/Neurologisch orientierte Behandlung (NOB)

Diese Behandlung dient der gezielten Therapie krankheitsbedingter Störungen der neuropsychologischen Hirnfunktionen, insbesondere der kognitiven Störungen und der daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen.

Sie umfasst insbesondere Maßnahmen zum/zur:

  • Verbesserung und Erhalt kognitiver Funktionen wie Konzentration, Merkfähigkeit, Aufmerksamkeit, Orientierung, Gedächtnis sowie Handlungsplanung und Problemlösung
  • Erlangen der Grundarbeitsfähigkeiten
  • Verbesserung der eigenständigen Lebensführung, auch unter Einbeziehung technischer Hilfen.


Psychomotorik

Psychomotorik ist die ganzheitliche Behandlung des Kindes - aber auch Erwachsenen, der die Betrachtungsweise zugrunde liegt, dass sich Verhalten, Bewegung und Wahrnehmung gegenseitig bedingen und beeinflussen.

Die psychomotorische / motopädagogische Behandlung unterstützt die Persönlichkeitsentwicklung und fördert Patienten jeden Alters, die Auffälligkeiten und/oder Einschränkungen im Verhalten, Bewegung und Wahrnehmung aufweisen.

Psychomotorik kann als Einzel-, Kleingruppen- und Gruppentherapie angeboten werden. Es besteht die Möglichkeit, diese Therapie auch außerhalb der Praxis in Kitas, Schulen und anderen Einrichtungen durchzuführen.
 

Mitgliedschaften